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Fact Checking: Qualitätssicherung bei sensiblen Themen

Dieses Jahr wurde das Wort „Fake News“ in den Duden aufgenommen. Egal ob wissenschaftlicher Beitrag oder klassische Unternehmenskommunikation – ein Faktencheck sichert die eigene Glaubwürdigkeit. Um unsere eigene Methodik zu perfektionieren, besuchten wir einen Workshop zum Thema „Fact Checking“ an der Hertie School of Governance, organisiert von den RiffReportern und geleitet von der amerikanischen Fact Checkerin Brooke Borel.

Kaum ein Thema prägt zurzeit unsere mediale Landschaft so sehr wie die Debatte um „Fake News“. Von Facebook-Posts über politische Statements bis hin zur Unternehmenskommunikation in sensiblen Märkten: Für eine gute und vor allem vertrauenswürdige Kommunikation genügt es nicht, hier und da Informationen zu sammeln und in einen gefälligen Text zu gießen. Jeder Inhalt ist angreifbar – auch der von US-Präsidenten. Erst das „Fact Checking“ deckt Ungereimtheiten auf und sichert echte Qualität.

Fake versus Fact

Die Arbeit eines Fact Checkers klingt zunächst ganz einfach: Er prüft, ob etwas den Tatsachen entspricht oder nicht. Fakten können dabei alles sein: von der Schreibweise von Namen über korrekte Zahlenangaben und Grafiken bis hin zu verwendeten Zitaten.

Ein Beispiel: Gemeinhin wird angenommen, dass der bekannteste Satz aus dem Film „Star Wars“ „Luke, ich bin dein Vater“ lautet. Ein kurzer Faktencheck beweist: Falsch! Im Originalfilm heißt es: „Nein, ich bin dein Vater“.

Sicherheit durch Fact Checking

Doch wie überprüfen Sie Fakten, wenn Sie selbst kein Fachmann sind? Ganz einfach: Indem Sie einen Fachmann kontaktieren. Indem Sie das Quellenmaterial unter die Lupe nehmen. Und indem Sie die Behauptungen Ihrer Interviewpartner noch einmal absegnen lassen.

Der beste Weg zu einem lupenreinen Text ist tatsächlich der Griff zum Telefonhörer, um die Fakten durch eine kurze Nachfrage bei einem Fachmann oder den Abgleich mit einer zweiten Quelle zu überprüfen. Auch die Recherche in Bibliotheken oder in online verfügbaren Literaturdatenbanken kann Sachverhalte absichern.

Risiko Online-Recherche

Warum wird gerade jetzt der Ruf nach dem „Fact Checking“ immer lauter?

Die Antwort liegt vor allem in der Verbreitung digitaler „Fakten“. Wenn frei verfügbare, unverifizierte Quellen zum ersten (und einzigen) Anlaufpunkt von Recherchen werden, können sich schnell Fehler einschleichen. Gerade bei wissenschaftlichen Themen und für die Kommunikation in sensiblen Märkten sind korrekte Angaben jedoch unabdingbar. Das Fact Checking sichert Vertrauen sowie den eigenen guten Ruf.

Kurz gefasst

Zur Qualitätssicherung gehört nicht nur ein gutes Lektorat und Korrektorat, sondern auch die Überprüfung der vorhandenen Fakten: das „Fact Checking“. Um die Korrektheit von Inhalten zu garantieren, sollte der direkteste Weg zur Quelle gewählt werden, den man entweder selbst geht oder von professionellen „Faktenprüfern“ wie uns gehen lässt.

Eine solche Genauigkeit sichert die Qualität und Glaubwürdigkeit Ihrer Außenkommunikation.

Weiterlesen?

Brooke Borel: The Chicago Guide to Fact-Checking, 192 Seiten.

Matt Wichmann - Geschäftsführer Beste Worte GmbH
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